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Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Dekanatsbezirk Rügheim

Evang.-Luth. Dekanat – Pfarrgasse 7 – 97461 Hofheim in Unterfranken

 

Impressum

Neues aus dem Dekanat

Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist,  welcher ist Jesus Christus.“ schreibt der Apostel Paulus in seinem 1. Brief an die Korinther, Kap. 3, Vers 11. Dieser Satz ist ein gutes Motto für das Reformationsjubiläumsjahr 2017, das wir mit verschie-denen größeren und kleineren Gottesdiensten und Veranstaltungen heuer feiern. Denn nach den Erkenntnissen der Reformatoren, mit denen wir seit 500 Jahren leben, lehren und glauben, ist es Jesus Christus, der die zentrale und wichtigste Grundlage unserer evangelischen und aller christlichen Kirchen bildet. In ihm erscheint uns die Gnade Gottes, durch ihn sind wir „gerecht vor Gott“, er ist die „Mitte der Heiligen Schrift“, und der Glaube an ihn prägt unsere christliche Existenz. Oder, wie es die Barmer theologische Erklärung vom 31. Mai 1934 in ihrer 1. These ausdrückt: „Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.“ Und so sind alle Gedenk- und Jubiläumsfeiern in diesem Jahr immer auch ein Hinweis auf seine Gegenwart und ein Handeln in seiner Nachfolge.

Gerne teile ich Ihnen einige Neuigkeiten aus unserem Dekanat mit:

Im Dekanatsausschuss gibt es eine personelle Veränderung: Nachdem Pfr. Peter Bauer seinen Dienst in unserem Dekanat beendet hat, rückt gemäß § 24 Abs. (2) DBO Pfr. Hans- Christian Neiber als neues D.A.- Mitglied nach. Er hatte bei den Wahlen während der Frühjahrssynode am 17.03.13 die nächstmeisten Stimmen. Unser herzlicher Dank gilt Pfr. Bauer für seine kompetente und engagierte Mitarbeit und Pfr. Neiber für seine Bereitschaft, das neue Mitglied in unserem Gremium zu werden.

 

Für den Dienst aller Kollegen/innen unseres Pfarrkapitels gilt als Zusage und gleichzeitig als Aufgabe: „Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Auch unser Pfarrkapitel verändert sich: Unser bisheriger Schulreferent Pfr. Peter Bauer hat die Pfarrstelle Burgpreppach verlassen. Er wird der neue Dekan im DB Wunsiedel. Am 19. Februar 2017 wurde er mit großer Dankbarkeit für seinen segensreichen Dienst offiziell verabschiedet. Die Stellenbesetzungsbesprechung mit Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner hat inzwischen stattgefunden, so dass die Pfarrstelle im nächsten kirchlichen Amtsblatt ausgeschrieben werden kann. Die Kombination mit der Schulreferenten- Tätigkeit bleibt bestehen. Dankeswerterweise hat Pfr. Manfred Greinke (Fischbach) die Vertretung der Pfarramtsführung übernommen. Er hat sich auch bereiterklärt, der neue Obmann der Posaunenchöre zu werden. Die Vertretung des Dienstes des Schulreferenten hat Pfr. Peter Hohlweg (Königsberg) übernommen. Auch ihm ein herzliches Dankeschön dafür!

 

Seit 1. März 2017 ist die Pfarrstelle Ermershausen wieder besetzt und die Vakanz beendet. Am

5. März wurde Pfr.in z. A. Christina Lungfiel der Gemeinde vorgestellt, und am 26. März wurde  durch Regionalbischöfin Dr. Greiner ordiniert werden. Wir heißen die neue Kollegin herzlich willkommen bei uns im Dekanat. Unser besonderer Dank gilt Pfr. Wolfgang Scheidel für die Vertretung der Pfarrstelle während der Vakanzzeit.

 

Im April wird uns Pfr. Martin Bauer, bisher Inhaber der Pfarrstelle Oberhohenried, verlassen. Sein neuer Dienstort wird die Pfarrstelle Euerbach im DB Schweinfurt. Die Pfarramtsvertretung wird Pfr.in Claudia Winterstein (Hellingen) übernehmen. Vielen Dank dafür!

 

 

Auch für den Umgang mit den Fremden, die als Asylsuchende und Flüchtlinge in den ver-gangenen Jahren in unseren Landkreis gekommen sind, gilt die Feststellung des Apostel Paulus: „Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Denn dieser hat einmal gesagt, dass wir ihm selber begegnen in den Fremden, die bei uns Hilfe und Ruhe suchen. (Mt 25, 35). Wir sind dankbar für die Unterstützerkreise und Kirchengemeindegruppen, die in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt weiterhin mit offenen Herzen und Geduld tätig sind. Sie machen weiter, auch wenn nicht alle Erfahrungen mit unseren ausländischen Gästen gut sind, und trotz des politischen Gegenwindes, der unnötigerweise entstanden ist. Auch strukturell haben wir bei uns im Dekanat reagiert: Die angekündigte Teilzeitstelle für Asyl- und Flüchtlingsarbeit  ist seit 1. Februar besetzt. Wir heißen Frau Katrin Ruppert herzlich willkommen und wünschen ihr viel Kraft, Geduld, Entschlossenheit und Gottes Segen für ihren Dienst!

 

Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ In diesem Sinne können sich auch die Christen/innen der katholischen Kirche an unserem Reformationsjubiläum beteiligen. Dass die Reformation zu einer Kirchenspaltung geführt hat, ist kein Grund für ein Fest, wohl aber die Wiederentdeckung einiger biblischer Grundwahrheiten und Glaubensinhalte, die inzwischen für beide Konfessionen wichtig sind. Deswegen bereiten wir für den Ostermontag- Nachmittag in Hofheim ein ökumenisches Christusfest vor, zu dem wir Sie alle ganz herzlich einladen. Wir greifen dabei die Tradition des „Emmaus- Ganges“ auf, die es in den katholischen Pfarrgemeinden vielfach noch gibt, und bieten an, aus den Dörfern der Umgebung nach Hofheim zu wandern. Dort beginnt um 14°° Uhr in der großen Sporthalle der Mittelschule ein ökumenischer Gottesdienst, der von der Kantorei, dem

Bezirksposaunenchor und dem Gospelchor „Praising People“ mitgestaltet wird. Bei einer kleinen Aktion während des Gottesdienstes kommen die ökumenischen Beziehungen zwischen Kirchen- und Pfarrgemeinden zu Wort. Parallel dazu findet in der Aula der Mittelschule ein Kindergottes-dienst statt. Nach dem Gottesdienst werden die Teilnehmenden gebeten, sich auf dem Sportplatz im Kreis um das Christusmonogramm aufzustellen. Dies wird von der Drehleiter der FFW Hofheim aus fotografiert: Evangelische und katholische Christen/innen versammeln sich um Jesus Christus, der unsichtbar in ihrer Mitte ist! Anschließend sind alle eingeladen zu einem fröhlichen und geselligen Miteinander in der Aula. Es gibt Kaffee, Kuchen, Gegrilltes und kalte Getränke. Wir freuen uns schon auf dieses ökumenische Fest und laden Sie herzlich ein, dabei zu sein. Bitte sagen Sie es weiter und bringen Sie Familie, Freunde und Bekannte mit!

 

 „Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Dieser Satz des Apostel Paulus ist für uns Zusage und Auftrag zugleich. Im Vertrauen auf seine Gegenwart und in der Zuversicht, dass er selber bei uns ist alle Tage, gestalten wir das Gemeindeleben in unserem Dekanat.

 

Ihnen allen wünsche ich für die kommende Zeit Gottes Segen!

 

 Dekan Jürgen Blechschmidt